Die Integration von CAD und ERP bietet gerade für Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhebliche Vorteile. Durch eine nahtlose Zusammenarbeit dieser beiden Systeme können KMUs ihre Prozesse optimieren, Fehler reduzieren und die Produktivität steigern.
Ein CAD-ERP-System wie erp4cad bietet zahlreiche Funktionen, die den Arbeitsalltag in Ihrem Unternehmen effizienter und transparenter gestalten. Das sind unter anderem
Hier ein Überblick über die wichtigsten Features, die erp4cad unterstützt.
Klicken Sie zuerst auf Ihre Branche und danach auf Ihre Funktion im Unternehmen und informieren Sie sich, wie erp4cad die Arbeit bei komplexen CAD-Projekten vereinfacht.
Im Anlagenbau laufen viele Prozesse gleichzeitig: Während Teile der Anlage noch konstruiert werden, sind andere Komponenten bereits bestellt, in Fertigung oder geliefert. Gleichzeitig entstehen Kosten und Termine verändern sich. Ein zentraler Projektstand sollte deshalb zeigen, wie weit Konstruktion, Beschaffung und Materialversorgung sind, welche Kosten bereits entstanden sind und wo Handlungsbedarf besteht. So muss der aktuelle Projektstatus nicht aus verschiedenen Listen und Abteilungen zusammengesucht werden.
Bei langen Projektlaufzeiten reicht es nicht aus, Kosten erst nach Abschluss einer Anlage zu betrachten. Materialpreise, Fremdleistungen, Arbeitszeiten und zusätzliche Beschaffungen verändern die tatsächlichen Projektkosten laufend. Werden Soll- und Ist-Werte bereits während des Projekts miteinander verglichen, lassen sich Abweichungen früher erkennen. Die Projektverantwortlichen sehen dadurch nicht erst bei der Nachkalkulation, ob ein Auftrag wirtschaftlich im Plan liegt.
Im Anlagenbau liegen Informationen häufig verteilt: Die Konstruktion kennt den technischen Stand, der Einkauf weiß, welche Komponenten bestellt wurden, und Projektleitung oder Arbeitsvorbereitung kennen Termine und weitere Projektinformationen. Werden diese Daten in unterschiedlichen Systemen und Excel-Listen geführt, gibt es keinen gemeinsamen Projektstand. Eine zentrale Informationsbasis verbindet technische und kaufmännische Informationen und schafft eine gemeinsame Sicht auf das Anlagenbauprojekt.
Nicht allein die Unternehmensgröße entscheidet darüber, ob ein ERP-System sinnvoll ist. Entscheidend ist, wie komplex Projekte und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Bereichen geworden sind. Wenn Stücklisten mehrfach gepflegt werden, Konstruktion und Einkauf parallel arbeiten, der Projektstatus in Excel geführt wird oder viele Informationen bei einzelnen Mitarbeitern zusammenlaufen, kann ein ERP-System auch für kleinere Anlagenbauer sinnvoll sein.
Nein. Gerade bei größeren Anlagen wäre es häufig zu spät, mit der Beschaffung erst nach Abschluss der gesamten Konstruktion zu beginnen. Bereits fertig konstruierte und freigegebene Baugruppen oder Komponenten können früher an den Einkauf übergeben werden. Andere Bereiche der Anlage entstehen parallel weiter. Entscheidend ist, dass jederzeit nachvollziehbar bleibt, welche Positionen bereits freigegeben und beschafft wurden.
Konstruktionsänderungen während eines laufenden Anlagenprojekts können Auswirkungen auf bereits angestoßene Beschaffungsprozesse haben. Besonders kritisch wird es, wenn betroffene Komponenten bereits angefragt, bestellt oder geliefert wurden. Deshalb sollte die Konstruktion erkennen können, welchen Beschaffungsstatus eine Position besitzt. So können die Auswirkungen einer Änderung auf Einkauf, Kosten und Termine frühzeitig berücksichtigt werden.
Anlagen können aus zahlreichen Baugruppen und Einzelpositionen bestehen. Werden diese Strukturen aus der Konstruktion manuell in das ERP oder in Excel übertragen, entsteht erheblicher Pflegeaufwand. Eine durchgängige Datenübergabe ermöglicht es, Artikel, Mengen und Baugruppenstrukturen aus der Konstruktion für nachgelagerte Prozesse weiterzuverwenden. Das reduziert doppelte Datenpflege und Übertragungsfehler.
Der Beschaffungsstatus ist auch für die Konstruktion relevant. Wird eine bereits bestellte Komponente geändert, können daraus zusätzliche Kosten oder Terminprobleme entstehen. Sind technische und kaufmännische Informationen miteinander verbunden, kann die Konstruktion erkennen, ob eine Position beispielsweise noch offen, bereits angefragt, bestellt oder geliefert wurde.
Bei Anlagen mit langen Projektlaufzeiten muss die Beschaffung häufig beginnen, bevor die gesamte Konstruktion abgeschlossen ist. Insbesondere Komponenten mit langen Lieferzeiten können nicht bis zur fertigen Stückliste warten. Mit einer wachsenden Stückliste können bereits freigegebene Positionen schrittweise in die Beschaffung übernommen werden. Neue Positionen kommen hinzu, während die Konstruktion weiterarbeitet.
Bei umfangreichen Anlagenstücklisten reicht es nicht aus, lediglich zu wissen, welche Komponenten benötigt werden. Der Einkauf muss erkennen können, welchen Beschaffungsstatus jede Position besitzt. Eine zentrale Übersicht zeigt, welche Komponenten noch offen, bereits angefragt, bestellt oder geliefert sind. Dadurch muss der Beschaffungsstatus nicht zusätzlich in separaten Excel-Listen gepflegt werden.
Langläufer können im Anlagenbau maßgeblich über die Einhaltung eines Liefertermins entscheiden. Gleichzeitig stehen diese Komponenten häufig bereits fest, bevor die gesamte Anlage fertig konstruiert ist. Sie sollten deshalb frühzeitig erfasst und beschafft werden können. Später können die Komponenten der endgültigen Baugruppenstruktur zugeordnet werden.
Für Anfragen und Bestellungen benötigt der Einkauf häufig Zeichnungen, PDFs, STEP-, DXF-Dateien oder weitere technische Informationen. Müssen diese Unterlagen jedes Mal bei der Konstruktion angefordert werden, entstehen Rückfragen und unnötige Wartezeiten. Sind technische Dokumente eindeutig mit Artikeln und Stücklistenpositionen verknüpft, können die benötigten Unterlagen direkt zum jeweiligen Bauteil gefunden werden.
Werden Stücklisten aus der Konstruktion exportiert und anschließend im Einkauf separat weitergeführt, entstehen schnell unterschiedliche Informationsstände. Während die Konstruktion bereits Änderungen vorgenommen hat, arbeitet der Einkauf möglicherweise noch mit einer älteren Liste. Eine gemeinsame Datenbasis reduziert diese parallelen Stücklistenstände und verbindet technische Änderungen mit den nachgelagerten Beschaffungsprozessen.
Bei einer umfangreichen Anlage kann die reine Stückliste schnell mehrere hundert oder tausend Positionen umfassen. Für die Projektsteuerung ist deshalb entscheidend, nicht nur die Struktur, sondern auch den Status der einzelnen Positionen zu kennen. Die Verbindung von Stückliste, Bestellung, Wareneingang, Liefertermin und weiteren Projektinformationen zeigt, welche Positionen erledigt sind und wo noch Handlungsbedarf besteht.
Für Montage und Arbeitsvorbereitung ist nicht allein entscheidend, wie viel Material insgesamt bereits vorhanden ist. Wichtiger ist die Frage, ob alle Komponenten verfügbar sind, die für eine bestimmte Baugruppe oder den nächsten Arbeitsschritt benötigt werden. Wenn Stücklistenstruktur und Beschaffungsstatus miteinander verbunden sind, lässt sich erkennen, welche Baugruppen vollständig sind und wo noch Teile fehlen.
Wenn jede Abteilung eigene Listen und Übersichten führt, entstehen zwangsläufig unterschiedliche Informationsstände. Eine gemeinsame Projektbasis sorgt dafür, dass Konstruktion, Einkauf und Arbeitsvorbereitung auf dieselben Stücklisten- und Statusinformationen zugreifen können. Dadurch müssen weniger Informationen per Excel, E-Mail oder in Abstimmungsrunden weitergegeben werden.
Viele Komponenten werden im Anlagenbau gezielt für ein bestimmtes Kundenprojekt beschafft. Beim Wareneingang sollte deshalb nachvollziehbar sein, für welche Anlage und gegebenenfalls für welche Baugruppe das Material vorgesehen ist. Bleibt diese Verbindung zwischen Bestellung, Projekt und Stücklistenposition erhalten, kann eingehendes Material eindeutig zugeordnet und gezielter bereitgestellt werden.
Bei größeren Anlagen ist es häufig nicht sinnvoll, Material lediglich für das gesamte Projekt zusammenzustellen. Wird zusätzlich berücksichtigt, zu welchem Bereich oder zu welcher Baugruppe einer Anlage ein Teil gehört, kann Material gezielt für Fertigung und Montage bereitgestellt werden. Das erleichtert die Kommissionierung und schafft mehr Transparenz darüber, welche Baugruppen bereits vollständig versorgt sind.
Zum Zeitpunkt der Angebotserstellung existiert die spätere Anlage häufig nur als Konzept. Eine vollständige Konstruktionsstückliste steht noch nicht zur Verfügung. Für die Kalkulation sind deshalb Erfahrungswerte aus ähnlichen Projekten und wiederkehrenden Baugruppen besonders wertvoll. Vorhandene Baugruppen und deren Kosten können als Grundlage für eine neue Kalkulation genutzt und an die Anforderungen des neuen Projekts angepasst werden.
Abgeschlossene Projekte enthalten wertvolle Erfahrungswerte zu Materialkosten, Baugruppen, Arbeitsaufwand und Fremdleistungen. Werden diese Informationen strukturiert gespeichert, können vergleichbare Anlagen oder Baugruppen als Grundlage für neue Kalkulationen dienen. So muss nicht jedes Angebot vollständig neu aufgebaut werden und Erfahrungswissen bleibt im Unternehmen verfügbar.
Für zukünftige Angebote reicht es nicht zu wissen, dass ein Projekt teurer geworden ist. Entscheidend ist, an welchen Stellen die tatsächlichen Kosten von der ursprünglichen Kalkulation abgewichen sind. Eine Nachkalkulation zeigt beispielsweise Abweichungen bei Material, Baugruppen, Fremdleistungen oder Arbeitsaufwand. Diese Erkenntnisse können anschließend in die Kalkulation zukünftiger Anlagen einfließen.
Eine individuell konstruierte Anlage kann aus zahlreichen Komponenten und Baugruppen bestehen. Kommt Jahre später eine Ersatzteilanfrage, muss eindeutig nachvollziehbar sein, welches Bauteil in der betreffenden Anlage eingesetzt wurde. Eine projektbezogene Stücklisten- und Artikelhistorie erleichtert die Suche. Statt alte Projektordner, Zeichnungen und Excel-Listen zu durchsuchen, kann vom ursprünglichen Kundenprojekt bzw. von der Anlage ausgegangen werden.
Zwischen ursprünglicher Planung und tatsächlich ausgelieferter Anlage können Unterschiede entstehen. Komponenten werden während des Projekts geändert, ersetzt oder durch Alternativen ausgetauscht. Für Service und Ersatzteilwesen ist deshalb wichtig, den tatsächlich realisierten Stand einer Anlage nachvollziehen zu können. Eine projektbezogene Dokumentation schafft die Grundlage dafür, auch Jahre später die richtige Komponente und die zugehörigen technischen Informationen zu finden.
Ersatzteilanfragen werden aufwendig, wenn zunächst alte Zeichnungen, Projektordner oder Stücklisten durchsucht werden müssen. Sind Kundenprojekt, Anlage, Artikel und technische Informationen miteinander verbunden, kann die Suche direkt über die ursprüngliche Anlage erfolgen. Das erleichtert die Identifikation des benötigten Ersatzteils und beschleunigt die weitere Bearbeitung der Anfrage.
Gerade bei langen Projektlaufzeiten ist der Auftragswert allein kein ausreichender Maßstab für die Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist, welche Kosten tatsächlich entstanden sind. Werden Material, Fremdleistungen und Arbeitszeiten projektbezogen erfasst, können geplante und tatsächliche Werte miteinander verglichen werden. So wird sichtbar, welche Projekte wirtschaftlich verlaufen und bei welchen Aufträgen größere Abweichungen entstanden sind.
Für das Controlling ist nicht nur relevant, ob ein Projekt seine Kalkulation überschritten hat. Entscheidend ist, wo die Abweichungen entstanden sind. Durch den Vergleich von Soll- und Ist-Kosten lässt sich beispielsweise erkennen, ob höhere Materialpreise, Fremdleistungen, zusätzliche Beschaffungen oder ein größerer Arbeitsaufwand die Ursache waren. Diese Erkenntnisse helfen gleichzeitig dabei, zukünftige Projekte realistischer zu kalkulieren.
Liegen Projekt-, Einkaufs-, Zeit- und Kostendaten in unterschiedlichen Systemen, müssen Kennzahlen häufig manuell zusammengestellt und regelmäßig aktualisiert werden. Eine gemeinsame Datenbasis ermöglicht es, relevante Informationen direkt auszuwerten. Dadurch können beispielsweise Projektkosten, Auftragsentwicklung oder Kostenabweichungen betrachtet werden, ohne für jede Auswertung neue Excel-Listen aufzubauen.
Fokus auf Sondermaschinenbau
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Integriertes Ersatzteilwesen
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Flexibel und zukunftsorientiert
Durchdachtes Implementierungs-Konzept